Boys Noize – Konzertreview – Daher schöne Sache… oder geht doch einfach hin!

Schreiben. Musik. Beides wichtig, beides ziemlich nah an Herz und Seele. Doch Schreiben über Musik? Das geht mal gar nicht. Das verdirbt das eine wie das andere. Und was ist das dann hier bitteschön?! Wonach sieht´s denn aus? Welcome to the dark side, Junge!
Na dann, das passt doch zumindest schon mal ganz gut zu dem Iron Skull, den der Herr Ridha sich als Pult hat basteln lassen und aus dessen Schädelplatte er pünktlich zu Beginn des ersten Tracks heraus gefahren wurde. Japp, Inszenierung passt, Showgeschäft erledigt. Licht und Visuals fügen sich ein und bieten allen, die ihre Augen unterstützend zum Musikkonsum einsetzen entsprechende Kurzweil.
Die Menge schüttelt sich und fängt sogar direkt an zu pogen. Nichts Wildes jetzt, doch lustig und angenehm gemischt. Ladies definitely welcome. Das ist ja sonst leider eher selten. Daher schöne Sache. Genau, wer braucht denn auch schon ´nen ultra-brutalo Pulk wenn er sich statt dessen mit ein paar Mädels zu Techno Beatz rum schubsen kann. Und die Mukke bietet sogar die Möglichkeit zwischendurch wild bis entspannt zu tanzen. Da lässt es sich schwer meckern.
Also, insgesamt eine sehr angenehme Geschichte. Geht halt einfach mal hin, geht was ab und pflegt nachher eure Eindrücke. Doch kommt mir bloß nicht auf so beknackte Ideen im Nachhinein euer Wesen auf den Kopf zu stellen und über Musik zu schreiben oder so´n Scheiß. Who the fuck is William Miller? Für immer dein Feind! Love.
(Lord Linus)

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