Spotify & Co.. Streamingdienste in der Übersicht

Seit einigen Jahren sind sie auf dem Markt und mischen das Konsumverhalten von Musikliebhabern ordentlich auf. Streamingdienste. Mittlerweile nutzen 43% der Internetuser in Deutschland Streamingdienste (Stand Mai 2013, Media Control). Für einen schmalen Taler kann der User sich Musik quasi mieten und anhören, oft auch kostenlos, muss in dem Fall meist Werbung ertragen. Wir reden aber hier nicht von ein paar Songs, sondern von mehreren Millionen. Ein riesiger Musikkatalog aus der ganzen Welt. Der Vorteil beim Launch der ersten Streamingdienste: Sie waren im Gegensatz zum illegalen Download, legal und trotzdem günstig. Ebenfalls ein positiver Aspekt von Musik-Streaming: wertvoller Speicherplatz auf Rechnern oder mobilen Endgeräten wird nicht mehr benötigt. Die Songs liegen immer verfügbar in der Cloud. Dort kann man sich seine Musik auch gleich noch organisieren, z.B. in Playlisten, die man auch gleich mit seinen Freunden oder in sozialen Netzwerken teilen kann.
Damit man den Überblick behält im Streamingdienst-Anbieter-Dschungel, hat sich die Webseite Crinox einmal genauer mit Ihnen beschäftigt. Wir haben den Artikel gelesen und dachten uns, die schicke Zusammenstellung könnte man doch auch weiterverbreiten, zumal viele unserer Künstler auf den Plattformen zu finden sind.

Die Streamingdienste kurz vorgestellt

Spotify ist wohl der bekannteste Streamingdienst in unseren Breiten. Mit über 24 Millionen Usern weltweit und einem Nutzeranteil von 67,9 % in Deutschland ist er der zweitgrößte Streamingdienst, nur getoppt durch die Userzahl von Deezer (26 Millionen User). Deezer funktioniert ähnlich wie Spotify und finanziert sich wie der Konkurrent in der Free-Version durch Werbeeinblendungen. Diese kann man umgehen, indem man monatlich zahlt. Eine Flatrate fürs Musikhören. Die Preise bei den Anbietern liegen hier meist zwischen 4,99 € und 9,99 €. Die Qualität der Musik ist unterschiedlich, den besten Klang bekommt man auf Deezer und auf Wimp, alle Songs gibt es hier in 320 kBit/s. Spotify(160 – 320 kBit/s), Napster (128 – 192 kBit/s) und Simfy(192 – 320 kBit/s) liefern die Tracks in unterschiedlicher Qualität. Hören kann man den Musikkatalog bei allen Plattformen auf dem PC (Mac, Windows) und mobilen Endgeräten. Spotify und Deezer bieten zusätzlich Webplayer an.

Interview mit Spotify Chef Stefan Zilch

Sehr interessant ist in dem Zusammenhang auch das Interview mit Stefan Zilch, Geschäftsführer von Spotify. Crinox fragt nach den Vorteilen für den User, Konkurenz, Zukunft des Unternehmens und für uns als Label auch die interessante Frage nach der finanziellen Beteiligung der Künstler. 70% der Einnahmen gehen an die Rechteinhaber, sprich Vertrieb, Label und letztendlich den Künstler. im Jahr 2013 werden das ca 500 MIllionen Dollar sein. Bei 20 Millionen Songs, kommen so im Durchschnitt 25 Dollar auf jeden Song pro Jahr, nur um mal eine Vorstellung zu bekommen. Natürlich werden Songs von bekannten Künstlern weitaus häufiger gehört, als von Unbekannteren und die Ausschüttung erfolgt pro gehörtem Song.

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