Robert Moog: Interaktives Google Doodle in Form eines Synthesizers mit Record-Funktion

Zum 78. Geburtstag von Robert Moog hat sich Google ein interaktives Doodle ausgedacht: Ein Synthesizer inklusive Record-Funktion. Der geneigte Internetnutzer darf dem Moog Synthesizer die typischen Moog Sounds entlocken, diese aufnehmen und abspielen. Anschließend können die aufgenommenen Hits und Sounds und Songs in alle Welt verschickt werden.

Robert Moog wurde am 23. Mai 1934 in New York City geboren und starb am 21. August 2005. Ohne die Erfindungen des studierten Physikers und Elektrotechnikers wäre Pop Kultur, wie wir sie heute kennen wohl undenkbar gewesen. Mit seinem Syntesizer gillt er als Pionier des heutigen Sounds der elektronischen Musik. Der typische Moog Synthesizer in Form eines Keyboard mit vielen Reglern, welche den Sound verändern, ist eines der ersten Instrumente für elektronische Musik. Zu seinen bekanntesten Erfindungen zählen neben dem Syntesizer auch das Theremin, ein Instrument, welches ohne Berührung Klänge und Sounds erzeugt und gerne in Filmen zur Untermalung benutzt wurden.

Der klassische Synthesizer kam 1971 kam unter dem Namen Minimoog Model D auf den Markt. Bei diesem Musikinstrument wurden die Soundmodulations-Funktionen in einem kompakten Gehäuse vereinigt. Das Keyboard besaß 44 Tasten, drei Oszillatoren mit sechs wählbaren Wellenformen, einen Oszillator-Mixer und einen Regler für Höhenlagen und Modulation. Der dritte Oszillator konnte auch als LFO (Low Frequency Oszillator) verwendet werden.

Fast jedem Musiker ist Moog ein Begriff. Bis heute findet der Moog in unzähligen Bands Freunde, man hört ihn u.a. auf Beatles-Platten, ebenso wie bei Abba, The Doors, Depeche Mode, Blur, Brian Eno, Franz Ferdinand, Samavayo, Herbie Hancock, Krafwerk, Led Zeppelin, Genesis und die Liste kann man ewig fortsetzen…

Kommentare sind geschlossen.